Die im Dunkeln sieht man nicht

Früher war er seltener ein Thema in Kfz-Werkstätten. Ein Aggregateträger, auch Achskörper, Fahrschemel oder Hilfsrahmen genannt, bestand in aller Regel aus hochwertigem Stahl, war eventuell verzinkt oder aus Aluminium. Wenn er ersetzt werden musste, dann meist aufgrund von Unfällen. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges verändert.

Die Qualität des Bauteils – das den Motor, das Getriebe und die Achsen mit der Karosserie verbindet – nimmt vielfach ab. Autos werden immer älter, wechseln häufiger ihren Besitzer, und viele davon lassen mit der Zeit nur noch das warten und reparieren, was zwingend erforderlich oder offensichtlich ist. Wer durchleuchtet schon regelmäßig den Fahrzeugboden? Letzteres sollte man aber. Denn Feuchtigkeit, Streusalz, Steinschlag und Sand greifen die schützende Lackschicht des Aggregateträgers an und lassen Rost entstehen oder das Gummi an den Lagern reißen, sodass das Bauteil letztendlich ausgetauscht werden muss. Probleme machen sich hier übrigens durch Fahrwerkgeräusche, ein ungenaues Lenkverhalten, das seitliche Verziehen des Fahrzeugs beim Bremsen sowie einseitig abgefahrene Reifen bemerkbar. Wenn dann Ersatz benötigt wird: Wir führen 62 verschiedene Achskörper/Aggregateträger in unserem Programm.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Beim Austausch sollte das neue Bauteil zuvor mit angewärmtem Wachs und Fett versiegelt werden, insbesondere im Bereich der Schweißnähte und Blechüberlappung. Auch eine Unterbodenwäsche nach dem Winter hilft. Dann hat´s der Rost deutlich schwerer.

Aggregateträger von AIC Germany

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